(RoW) Bei herrlichem Regenwetter brachen 44 Seniorinnen und Senioren aus Mammern, Klingenzell, Eschenz, Wagenhausen und Stein am Rhein auf ins Appenzellerland, begleitet von Ute Stöckli (evangelisch) und Robert Weinbuch (katholisch). Auf teilweise abenteuerlichen Wegen brachte uns der Car sicher über Fischingen, Kirchberg, Tufertschwil, Degersheim, Waldstatt und Appenzell nach Gais. Der Kaffeehalt im «Rössli» (Tufertschwil) wurde von einigen wenigen zum Spazieren auf dem Windrädliweg genutzt (mit Schirm). Nach dem feinen Zmittag in der „Krone“ (Gais) kam zu uns „dem chlinn Fochsli siin Sohn“. Der Appenzeller (AI!) Möbelschreiner Johannes Fuchs ist einer von (noch) vier Schweizer Hackbrettbauern und ist im Vorstand der Cimbalom World Association. Er erzählte uns viel Interessantes über das Hackbrett, das vielleicht vor 3000 Jahren schon aus Persien kam, er erzählte von Zigeunern, Heimwehklängen und Hackbrettruten (Hackbrettschläger), die er uns auch in seiner Sammlung präsentierte. Bei Jakob Alder lernte Johannes Fuchs 1975 Hackbrettspielen und hatte schon in aller Herren Länder Konzerte. So durften wir bei seinem unterhaltsamen Vortrag in der „Krone“ auch wunderschöne Hackbrettlieder geniessen, eines sogar nach chinesischer Art.
Bei sehr guter Stimmung ging es danach wieder zurück an See und Rhy. Ein herrlicher Tag, auch wenn wir weder Sonne noch Säntis gesehen haben!