Auf dem Vorplatz der Kirche Diessenhofen ist ein Kreuz aus Steinen zu bewundern.
Am Aschermittwoch wurden die ersten Steine gelegt und am Versöhnungsweg ist es dann gewachsen. Und dann kam der Familienkreuzweg vom Karfreitag:
Im Garten der Stadtpolizei Diessenhofen wurde Jesus verhaftet, am Stadtgemeindehaus hat ihn; an weiteren Stationen wurden „Sünden-Steine“ in den Rhein geworfen, und Steine mit Kreide beschriftet. Auf dem Friedhof erinnerten wir uns an die Kreuzigung, und zurück beim Steine-Kreuz wurde der grosse Grabstein gerollt. Das Steine-Kreuz ist durch die an den verschiedenen Stationen erhaltenen Steine weiter gewachsen, und an Ostern ist das Leben erblüht.
Es wäre schön, wenn das Kreuz weiter wachsen würde. Gerne darf man bemalte Steine mit Symbolen der Freude, der Liebe und des Lebens (Blumen, Herz, Schmetterling, etc…) dazu legen.

Robert Weinbuch