Am 18. Januar feierten Christen aus allen Kirchen in unserer Region gemeinsam Gottesdienst. Die evangelische Stadtkirche Stein am Rhein-Hemishofen lud dieses Jahr dazu ein. Zum Thema «Perlen der Hoffnung» brachte jede Kirche eine wertvolle Hoffnungsperle ihrer Gemeinschaft mit. Es war schön, die bunte Vielfalt der Beiträge der verschiedenen Kirchen zu hören und zu sehen. Die evangelische Kirche Mammern – Propstei Wagenhausen erzählte uns von der Idee des Hoffnungsbaumes, der jeden einlädt, Hoffnungsgedanken auf Blätter zu schreiben und diesen an den Baum zu hängen. Der wunderschön gestaltete Baum steht in der Propstei. Die evangelisch - reformierte Kirchgemeinde Burg brachte ein goldenes feingefertigtes Hoffnungskreuz (Grabbeilage) von längst vergangener Zeit mit, dass uns erinnern lässt, dass die Kirchen schon viele Jahrzehnte ein Ort der Hoffnung, der Liebe und des Glaubens sind. Die evangelische Kirche Ramsen – Buch, wie auch unser Pastoralraum brachten ein Lied mit, dass von Hoffnung singt und uns zeigt, dass wir als Pilger der Hoffnung gemeinsam auf dem Weg sind. Die Stadtkirche erinnerte uns, dass unsere Töne, gemeinsam klingen und in uns, durch den Klang die Kirchen füllen und Hoffnung wecken, dass Glaube trägt. Die Viva Kirche brachte ein Kind mit. Sie sind die Hoffnung der Zukunft. Ihre Lebensfreude, ihre Liebe, ihr Vertrauen schenkt Hoffnung und Zuversicht dass Glaube und Kirche auch in Zukunft weiterlebt. Welche Hoffnungsgedanken tragen wir in uns? Mit dem Auffädeln von farbigen Hoffnungs - Holzperlen wurde unsere Gedanken, Wünsche und Hoffnungen zu einer Gemeinschaftskette aufgereiht. So verschieden wir in unseren Kirchen sind und so verschieden unsere Hoffnungswünsche sind, so sind wir doch im Glauben und an der Freude an Gott miteinander verbunden. Diese gelebte Einheit schenkt Friede und Hoffnung.
Regula Weber