«Was man mit Liebe beginnt, bleibt mit Liebe verbunden – auch wenn sich die Wege verändern.» (Autor unbekannt)
Mit diesen Eröffnungsworten, am Donnerstag, 26. Februar, durch die Präsidentin Denise Bantli zur 148 GV der Frauen – und Müttergemeinschaft in Eschenz, durften die 26 Anwesenden an den wunderschön frühlingshaft, dekorierten Tischen zuerst ein grandios feines Nachtessen von der Metzgerei Villiger, geniessen.
147 Jahre haben sich Frauen mit viel Herzblut, Freude, Liebe und Kreativität für die Anliegen von Frauen aus unserem Dorf und der katholischen Kirche Eschenz und Umgebung eingesetzt. Unzählige Frauen haben sich über die Jahre dafür eingesetzt, dass Traditionen erhalten blieben und speziell die Frauen den Verein als Ort der Begegnung, des Engagements, des Miteinanders und des Glaubens erleben durften. Die Tatsache, dass heute viele Frauen neben Partner, Familie und Haushalt, einer erfüllenden Arbeit ausserhalb der Familie nachgehen, ist es schwieriger Frauen zu finden, die Zeit für eine Vorstandsarbeit aufbringen können und wollen. So war die Zeit gekommen an der 148. GV den Verein aufzulösen. «Alles hat seine Zeit». Ein berühmtes Wort aus der Bibel tröstet uns ein wenig über diese Tatsache hinweg. Marianne Maier tritt nach sage und schreibe 24 Jahren Vorstandsarbeit, davon 10 Jahre als Präsidentin, zurück. Vielen Dank, für diesen grossartigen Einsatz. Sie wurde mit einem frühlingshaften Tulpenstrauss und einem Zustupf an ihre nächste Pilgerreise geehrt und verdankt. Dann warens nur noch zwei Vorstandsfrauen. Einstimmig stimmten die Anwesenden Frauen der Vereinsauflösung zu. Mit einer Abschiedshymne würdigt Regula Weber den Verein und die heute anwesenden Frauen.
«Langi Johr sind mir zäme gsi, wie schnell goht au die Ziit verbii. Im Glaube und im Mitenand, immer gführt vo Gottes Hand. Im Vorstand sind viel Fraue gsi, einigi sind no hüt debi. Mir säged Dank für all die Johr. Ihr sind so wunderbar. Tschau, tschau FMG, tschau es tuet im Herz so weh, tschau, tschau FMG mir müend jetzt Abschied neh.»
Anschliessend konnten alle mit vielen Fotos von früher, die Zeit noch etwas Revue passieren lassen. Da gab es doch einige Lacher über früheres Aussehen, Frisuren, und Kleider oder man freute sich über Gesichter, die schon länger nicht mehr unter uns weilen.
So war es nun an der Zeit die übriggebliebenen Vorstandsfrauen Denise Bantli, die ihre Zeit auch 9 Jahre der FMG zur Verfügung gestellt hatte und Judith Zaugg, den Präses Br. Hans, Franziskaner der Insel Werd und die Revisoren Silvia Helfenberger und Gabrielle Capelli mit einem grossen Dankeschön zu verabschieden. Kein Frauenverein mehr, heisst aber nicht, dass bewährte Gottesdienste, Anlässe für Begegnungen oder Ausflüge nicht mehr angeboten werden. Wir hoffen, dass durch die bestehende Basisgruppe, die sich für die Anliegen unseres Pfarreilebens engagiert, das eine oder andere aufgegriffen und organisiert werden kann. Interessierte, die diese Gruppe gerne unterstützen würden, dürfen sich gerne auf dem Sekretariat Eschenz melden.
Mit einem Schoggirätselspiel und einem feinen Dessert wurde dieser emotionale, aber doch sehr schöne Abend abgerundet und beendet.
GV Frauen- und Müttergemeinschaft